Zusatzuntersuchungen

Eine Reihe von sinnvollen Vorsorgeuntersuchungen für schwangere Frauen wird leider nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Wir bieten in unserer Praxis folgende Zusatzuntersuchungen an:

Die Akupunktur (lat. acus = Nadel, pungere = stechen) wird seit über 2000 Jahren in China praktiziert. Sie ist die im Westen bekannteste und am häufigsten praktizierte Therapieform der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). An genau definierten Punkten wird eine sehr dünne Metallnadel unterschiedlich tief durch die Haut gestochen und für ca. 20 bis 40 Minuten im Gewebe belassen. Die über 600 Körperakupunkturpunkte liegen wie an einer Perlenkette aufgefädelt auf Bahnen, in denen Energie zirkuliert.

Unter Neuralrohrdefekten versteht man eine Gruppe von Erkrankungen des Zentralnervensystems wie z. B. die Spina bifida (Offener Rücken), die mit schweren neurologischen Störungen wie Lähmungen oder Einschränkung der Blasen- oder Darmfunktion verbunden sein kann.

Zu Beginn einer Schwangerschaft erfolgt eine Blutgruppenbestimmung einschließlich des Rhesusfaktors. Beim Antikörpertest wird festgestellt, ob Blutgruppenunverträglichkeiten zwischen Ihnen und Ihrem Baby vorliegen.

Mit dem neuesten Ultraschallgerät steht uns heute eine 3D/4D-Technik zur Verfügung, die unvergleichliche, farblich plastische Bilder Ihres Kindes in Bewegung zeigen kann. Bei guten Sichtbedingungen ermöglicht die 3D/4D-Technik spektakuläre, unvergessliche Eindrücke von Ihrem ungeborenen Kind.

Trisomie 21, auch Down-Syndrom oder Mongolismus genannt, ist die häufigste Chromosomenstörung. Dabei kommt das Chromosom 21 dreimal anstatt zweimal vor. Das Risiko einer Trisomie steigt mit zunehmendem Alter der Mutter an. Das Ersttrimesterscreening, auch Nackenfaltenmessung genannt, zeigt, ob es Anzeichen für Chromosomenstörungen gibt.

Die Dopplersonographie ist ein seit Jahren etabliertes Untersuchungsverfahren in der Schwangerschaftsvorsorge, mit der sich ab der 26. SSW Aussagen über den Versorgungszustand des Kindes und die Funktion des Mutterkuchens treffen lassen. Diese besondere Ultraschalluntersuchung ist eine Wahlleistung, die wir wegen der hohen Aussagekraft als sinnvolle Untersuchung erachten.

Der sog. Organultraschall (oder auch "große Ultraschall") wird in der Regel zwischen der 20. und 22. SSW durchgeführt. Er ermöglicht eine weiterführende, differenzierte Organdiagnostik des Kindes.

Meine Praxis verfügt über ein Hochleistungs-Ultraschallgerät für diesen besonderen Ultraschall, der Erfahrung und profundes Wissen in der Pränataldiagnostik erfordert.

Die Röteln gehören zu den am meisten gefürchteten Infektionen in der Schwangerschaft. Das Virus wird durch Tröpfchen übertragen, z. B. durch Husten, Niesen oder Küssen. Ist eine schwangere Frau erkrankt, kann das Rötelnvirus den Mutterkuchen infizieren und sich im Blutkreislauf des Ungeborenen ausbreiten. Je früher in der Schwangerschaft eine Infektion auftritt, umso schwerwiegender können die Folgen sein.

Stoffwechselstörungen der Schilddrüse der Mutter können einerseits zu Frühgeburten führen, andererseits zu Erkrankungen des Neugeborenen. So wurden in neuen Studien Stoffwechselstörungen nachgewiesen, die zu Intelligenzdefiziten führten. Ein einfacher Test zu Beginn der Schwangerschaft zeigt, ob Ihre Schilddrüsenwerte im Normbereich liegen.

Als Gestationsdiabetes bezeichnet man eine Zuckererkrankung, die erstmals während der Schwangerschaft auftritt. Dabei wird das Hormon Insulin, das den Zuckerhaushalt reguliert, entweder zu wenig gebildet oder ist nur vermindert wirksam. Häufig sind davon übergewichtige Schwangere oder sog. Spätgebärende betroffen, aber auch Frauen mit einer Gestationsdiabetes in einer vorherigen Schwangerschaft oder Frauen, die ein deutlich übergewichtiges Kind geboren haben.

Zwischen der 36. und 38. SSW wird durch einen einfachen Vaginalabstrich eine mütterliche Infektion mit Streptokokken bzw. Gonokokken ausgeschlossen. Streptokokken der Gruppe B sind Bakterien, die sich bei bis zu 30 Prozent aller erwachsenen Frauen in der Scheide bzw. am Muttermund finden lassen. Die Bakterien können bei der Geburt auf das Neugeborene übertragen werden und zu schwersten Infektionen führen.

Auslöser ist eine Infektion mit dem Erreger Treponema pallidum, die Ansteckung erfolgt durch Geschlechtsverkehr. Zu jedem Zeitpunkt der Schwangerschaft, aber bevorzugt ab der 18. SSW, können die Krankheitserreger das ungeborene Kind infizieren. Eine Infektion führt häufig zu Fehl- bzw. Früh- oder Totgeburten.

Toxoplasmose ist eine Infektionskrankheit, die durch einen Parasiten – Toxoplasma gondii – verursacht wird. In einigen Fällen kommt es zu grippeähnlichen Beschwerden mit Lymphknotenschwellungen, in manchen Fällen verläuft die Infektion völlig unbemerkt. Diagnostiziert wird sie über den Nachweis von Antikörpern im Blut. Hauptwirt für den Parasiten sind Katzen, infizierte Tiere scheiden die Eier des Erregers mit dem Kot aus.

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